Genauere Informationen unter
www.smokex.de
Die hypnotherapeutische Arbeitsgemeinschaft von Hypnotherapeuten wurde
von Wilhelm Gerl ins Leben gerufen.
SMOKEX®
Hypnose zur Raucherentwöhnung – oder besser: „Hypnotherapeutische
Raucherentwöhnung“
Zur Unterscheidung von Hypnose und Hypnotherapie:
Die Hypnotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren
mit erwiesener, signifikanter Wirksamkeit im Indikationsbereich
Nikotinabusus.
Hypnose hingegen ist eine schnell erlernbare Psychotechnik, die häufiger
auch von Laien für therapeutische Zwecke angeboten wird. Sie ist keine
anerkannte Suchttherapie.
Für welchen Personenkreis ist Hypnose bzw. Hypnotherapie besonders
geeignet?
Hypnose kann bei hochsuggestiblen Menschen schon aufgrund ihrer
Erfolgserwartung erstaunlich wirksam sein. Die Erfolgsrate ist dann
anfangs hoch; bei der Überprüfung der Rauchfreiheit nach einem Jahr ist
sie aber mit zirka 25 Prozent nicht höher als die anderer gängiger
Verfahren.
Die moderne Hypnotherapie hingegen ist kein starres Hypnoseritual, auf
das nur 20 Prozent spontan ansprechen. Hypnotherapie orientiert sich an
der betreffenden Person, an ihrer Situation, an ihren individuellen
Bedürfnissen und Möglichkeiten. Deshalb ist sie für die meisten Menschen
geeignet, ihr Raucherkapitel endgültig und so zu beenden, dass es für
sie dann wirklich stimmt.
Die hypnotherapeutische Raucherentwöhnung wird häufiger von Rauchern in
Anspruch genommen, die es „nun endlich richtig angehen“ wollen. Nach
unbefriedigende Erfahrungen mit Billigangeboten oder schnellen Lösungen
(„Rauchfrei in einer Stunde!“), haben sie kapiert, dass ihr bewusster
Wille die Rechnung nicht ohne den Wirt machen kann. Sie hören auf, gegen
„die Sucht“ zu kämpfen und ziehen es vor, ihr Unbewusstes in den
Lösungsprozess einzubeziehen, inklusive seiner das Suchtverhalten
steuernden Anteile. Dies erfordert einen gewissen Lern- und Zeitaufwand.
Wie viele Behandlungen/Sitzungen sind erforderlich – über welchen
Zeitraum?
Statistische Auswertungen von Raucherstudien haben ergeben, dass
Entwöhnungen, die 4 - 5 Sitzungen umfassen, die besten Erfolge
verzeichnen. Die meisten süchtigen Raucher brauchen einfach etwas Zeit
(4-6 Wochen) um das zu lernen, was für einen anhaltenden Erfolg
erforderlich ist. Die Wirkung der Erfahrungen in der hypnotischen Trance
muss sich entfalten können. Auch die Selbsthypnose will anfangs geübt
und ausreichend praktiziert werden.
Wir von der SMOKEX®-Arbeitsgemeinschaft arbeiten mit Einzelpersonen in
der Regel fünf Stunden (in vier Sitzungen). Den Termin für die vierte
Sitzung oder den Tag, an dem die Zigarette verabschiedet wird, finden
wir in Abstimmung mit dem Unbewussten der Person. Bis dahin raucht sie
noch, um dann, zum rechten Zeitpunkt, in einem hypnotischen Ritual die
Zigarette endgültig zu verabschieden.
Was passiert bei der Hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung?
Natürlich ist da zuerst die individuelle Eingangsdiagnostik mit Klärung
der Motivation sowie des Ausmaßes der stofflichen Abhängigkeit. Dann
wird zielorientiert die Motivation hin zum Freisein verstärkt, unter
anderem durch die lebendige Vergegenwärtigung dieser Möglichkeit in
einer ¬intensiven hypnotischen Imagination. Dabei wird die
Trance¬bereitschaft der Person getestet und anschließend ihr
indivi¬dueller Stil, wie sie auf natürliche Weise abschaltet und in
Trance geht, erkundet.
Hilfreiche Suggestionen hinsichtlich geeigneter Sicht- und
Verhaltensweisen werden eher indirekt, gesprächsweise, gegeben, auch
mithilfe von Informationspapieren und Fragebögen, welche die Person
zuhause bearbeitet. Die vorrangig wirksamen posthypnotischen
Suggestionen sind positive Imaginationen, also lebendige Bilder, welche
die Person in Trance von sich aus entwickelt.
In den Sitzungen wird die individuelle Trance vertieft, so dass ein
Signalsystem mit dem Unbewussten etabliert werden kann, von dem dann
hilfreiche Hinweise bezogen werden, z.B. bezüglich des Tages des
Aufhörens oder befriedigender Verhaltensalternativen in typischen
Versuchungssituationen.
Bei ca. 80% der Raucher ist eine Nikotinsucht gegeben. Dieser muss
gewissermaßen der biochemische Boden entzogen werden. Denn das Nikotin
dockt im Gehirn an den Rezeptoren des Neurotransmitters Serotonin. Und
weil es schneller wirkt, wird es vom Gehirn als das „bessere“ Serotonin
gefordert. Deshalb beraten wir auch hinsichtlich geeigneter Ernährung,
damit Raucher ihren Serotoninspiegel wieder auf natürliche Weise erhöhen
und stabilisieren. Auch die persönlichkeits¬stärkende Wirkung der
hypnotherapeu¬tischen Beziehung wirkt sich dahingehend aus.
Im Hinblick auf die Entwicklung einer eigenständigen personalen
Identität leistet die hypnotherapeutische Arbeit Erstaunliches. Wer mit
ihrer Hilfe frei wird, ist dann in keiner Weise mehr durch das Rauchen
definiert. Man ist dann kein Nichtraucher (eine vergleichsweise
unattraktive Identität), sondern ein Mensch in seinem eigenen Recht. Und
dieses Bündnis mit dem Leben wird schließlich im hypnoti¬schen Ritual
der Verabschiedung der Zigarette neu bekräftigt.
Und was kostet das?
Die erste Sitzung ist eine Doppelstunde (90 Minuten) und kostet 160,-
Euro, jede weitere Stunde 110,- Euro.
Wie findet man einen geeigneten Therapeuten?
Auf welche Qualifikation sollte man achten?
Ein überregionales Netzwerk hypnotherapeutisch arbeitender
Raucherentwöhner bietet die SMOKEX®-Arbeitsgemeinschaft
- zu erreichen unter www.smokex.de.
Oder direkt bei:
Dr.med. Christian Kettler,
Facharzt für Psychosomatische Medizin,
Hypnotherapeut (MEG).
Tel. 0170 - 3854383
Wie hoch sind die Erfolgschancen?
Methodisch hochqualifizierte Studien an der Universität Tübingen
erbrachten für die hypnotherapeutische Raucherentwöhnung Erfolgsquoten
von 48 – 62 Prozent (Rauchfreiheit nach einem Jahr). Für die
SMOKEX®-Methode läuft zur Zeit eine Effektivitätsstudie als Doktorarbeit
an der Universität Hamburg.
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